Seit 2001 habe ich Latexgeschichten geschrieben und ab 2005 264 Fotoshootings gemacht und ins Netz gestellt – einfach aus Freude daran.
Mit dem Latex ist es wie mit einer Sucht – es braucht immer größere Anstrengungen, um die gleiche Befriedigung zu bekommen. Das klappt nicht mehr. Die wöchentliche Runde Bilder Bearbeiten ist um so schöner, je besser das Shooting gelaufen ist.
Ich habe mich als Fotograf nicht weiterentwickelt und die Modelle haben sich seit Corona sehr verändert. 2026 haben 2 Shootings geklappt, 2025 noch neun. Drei davon waren mit Belana, das zu bearbeiten war eine Freude. Die Norm sind junge meist ukrainische Frauen wie Carrie, Kira, Masha, Olga und Runa, die kein Deutsch sprechen und wo schon die mangelnde sprachliche Verständigung das Shooten nicht zum Highlight macht. Beim Bearbeiten erinnert man sich und das frustriert – jede Woche.
Also habe ich eine Updatepause gemacht und festgestellt: Mir fehlt nichts.
Wenn ich etwas zum Ärgern suche, dann sind es die vielen Modelle, die 10 Jahre später feststellen, dass Ihnen die Geldquelle ihrer Jugend jetzt peinlich ist und dass sie die Bilder jetzt loswerden wollen. Mal kommt es freundlich, mal anklagend, mal mit Anwalt (der hat zwar keine Chance, aber frisst Zeit und Ressourcen) oder einem neuen muslimischen Partner (der bedroht auch mal die Familie). Aber das nagte auch nur, das gab nicht den Ausschlag zur Entscheidung
Die Seite wird zum Ende des Monats geschlossen.
Es gibt keine persönliche Katastrophe, es fehlt keine Ressource. Die Seite wurde mal angefangen, als die ersten Grafiken ins Internet kamen und ich eigentlich nur ein paar Grafiken für die Schaltflächen haben wollte. Sie endet jetzt, wo die KI wesentlich bessere Bilder macht, als ich das als Fotograf kann. Latexfotografie passt nicht mehr zu mir.
Macht es gut!